Hand-Arbeit. Haus und Garten. Reisen. Camping.
25. November 2019
"Eleganz ist,
innen
so schön
wie außen." Gabrielle Chanel
Hallo, ich freue mich, dass Du Dir Zeit nimmst für einen Besuch.
Komm, wir machen´s uns gemütlich.
Kinder.
Kinder.
Haben ja mitunter so unverständliche Eigenschaften.
Dabei ist es ihre Natur per se zu wachsen.
Sie tuns halt. Tag für Tag. Einfach so. Weil sie Kinder sind.
Da möchte es schon mal vorkommen, dass das Strickjäckle, gerade eben fertiggestellt, schon knapp ist.
Sehr, sehr knapp.
Nun hat Puppi einen schönen langen Mantel. Enkelina nicht mehr.
"Grossmama strickst du mir eine Jacke? Ganz rot und ganz groß!"
Wie es der Zufall will, findet sich eine herrliche Merinowolle, mit einem zarten Glitzerfädchen ganz weich und glatt versponnen in meinem Fundus.
(Nach und nach verarbeite ich meine Vorräte an Wolle, Garnen und Stoffen. Doch dazu bemerke ich etwas ein anderes Mal.)
In einem meiner Bücher entdecke ich ein ganz altes, traditionelles Strickmuster. Die Maschenprobe verdeutlicht, dass Garn und Muster miteinander harmonieren.
Ein Schnitt ist fix entworfen.
Kind wird gemessen. Na so was!
Enkelina hat es schon wieder getan!
Gewachsen.
Hm. So ganz zufrieden bin ich nicht.
Was fehlt? Was ist zu viel?
Stimmen die Proportionen?
Harmonieren Muster, Garn und Farbe?
Welche möglichen Veränderungen tragen zur vorteilhafteren Ausgestaltung bei?
Bei einem Streifzug durch meine Regale werde ich fündig.
Ein traumschönes Seidentuch, ganz glatt und fein gewebt mit handrolliertem Saum sortierte ich schon vor einiger Zeit aus dem Schrank ins Atelier. Die Farben passen perfekt. Dazu finde ich noch einen Rest einfarbiger Seide.
Wunderbar!
Schnitt erstellen.
Zuschneiden.
Nachmessen.
Daraus eine Jacke, etwas größer als die gestrickte nähen.
Von Hand mit feinen Stichen in die Strickjacke einnähen.