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Sack und Seide

Hand-Arbeit. Haus und Garten. Reisen. Camping.

Heute. Jetzt. Immer.

Heute. Jetzt. Immer.

"Wir erwarten vom Neuen Jahr immer das, was das alte nicht gehalten hat.

Dabei sind wir es doch selbst, die das Jahr gestalten." 

Heute. Jetzt. Immer.

         Willkommen in 2019!

Heute. Jetzt. Immer.

Ein neues Jahr beginnt.

Ein neuer Tag beginnt.

Eine neue Stunde beginnt.

 

In jeder Sekunde.

 

Wir orientieren uns am Lauf der stets sich verändernden Zeit.

 

Kairos.

Chronos.

 

Gäbe es diese festen Orientierungen nicht, wie gestalteten wir die Zeit, welche uns ganz persönlich zur Verfügung steht?

 

Lösen wir uns eben mal in einem kleinen gedanklichen Experiment von - scheinbar - vorgegebenen, verankerten Strukturen.

Heute. Jetzt. Immer.

Wie fühle ich mich hierbei?

 

Befreit?

Orientierungslos?

Heute. Jetzt. Immer.

Wodurch bin ich eingeengt?

Welche Grenzen erlege ich mir selbst auf?

 

Über welche Mauern springe ich in Ungesehenes, Unbekanntes, Ungewisses?

Was nehme ich hierbei an Gewissem, Mutigem, Unerschütterlichem, Beflügelndem mit?

Von welchen Beschwernissen möchte ich gelöst, erleichtert sein?

Welche Wege und Begegnungen sind mir Orientierung?

Wem darf ich zur Seite stehen, die nächste Stunde, diesen Tag, das Leben teilen?

 

Welche Macken und Zacken zeichnen mich in meinen Begabungen, in meinen Schwächen, in meinen sichtbar werdenden Brüchen aus?

Sind diese kombatibel mit denen der Menschen, welche mir lieb, kostbar, meinem Herzen nahe sind?

 

Heute. Jetzt. Immer.

Diese und ähnliche Fragen bewegen mit Bestimmtheit so gut wie jeden Menschen. Besonders in Situationen, welche mit Neuem zu tun haben, zB der Beginn eines, dieses neuen Jahres.

 

Es ist wohltuend, wenn auch nicht besonders bequem, still zu sein.

Die innere Komfortzone zu betrachten, diese zu erweitern, gar zu verlassen möchte mitunter weh tun.

Unbekannte, fremde Prozesse mögen gar Ängste zutage treten lassen.

Beim aktiven Verlassen meiner Komfortzonen - hat nicht jede Facette meines Seins eine? - weitet sich mein Blick auf Vergangenes. Frühere Entscheidungen betrachte ich wertschätzend hinsichtlich der daraus erfolgten Veränderungen, Wachstumsknoten.

 

 

Heute. Jetzt. Immer.

Entscheidungen.

Diese werden, auch jetzt im neu begonnenen Jahr, aufzeigen, welche Möglichkeiten und Chancen wir erkennen, nutzen.

In unseren Beziehungen, in unseren Familien, in unseren Freundschaften. 

In jeder Begegnung. Unabhängig von Situation, Ort.

 

Wie der eingangs zitierte Franziskanerpater Peter Amendt feststellt, dürfen wir zutiefst unserer schöpferischen, handelnden, unterlassenden Kraft vertrauen.

Lasst uns die Kostbarkeiten jeden Tages, jeder Stunde ent-decken!

Lasst uns die Herzen und Augen offen halten!

Lasst uns den Raum einnehmen, in welchem unsere Füsse gestellt sind!

Lasst uns das Leben, die Liebe feiern.

Jeden Tag.

Jeden Tag neu.

 

 

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Ingrid 01/11/2019 21:34

Schöne Gedanken zum neuen Jahr. Ich wünsche dir jedenfalls ein schönes und kreatives 2019.
LG
Ingrid

Sack und Seide 01/15/2019 20:02

Danke für Deine guten Wünsche, Ingrid.
Ja, lass uns Schönes schaffen, Freude schenken, immer den Roten Faden behalten.
Liebe Grüße aus Hamburg
Elke